Foto: Floyd Webb, Chicago

Ich heiße Rudolf v. Waldenfels, bin Übersetzer, Buchautor und Journalist. Ich bin im Jahr 1965 geboren, in Heidelberg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur zog ich für zwei Jahre nach New York; danach, und nach einem katastrophalen Abstecher in ein Physik-Studium, habe ich Schauspiel an der staatl. Hochschule für Darstellende Kunst in Frankfurt/Main studiert. Den Lehrern dort verdanke ich noch heute ungeheuer viel.


Von Frankfurt ging es als Schauspieler nach Wien, an das Burgtheater, und von dort mit dem Rad hauptsächlich nach Asien. Nach einigen Jahren hatte ich Asien und Radfahren über, und seitdem schreibe ich.


Im Jahr 2006 erschien mein erstes Buch, ein Roman, und Ende März 2010 mein zweites Buch, ein Sachbuch.


Zwischen der Bücherschreiberei veröffentliche ich auch immer wieder Reportagen, zu so unterschiedlichen Themen wie einem mexikanischen Wüstenheiligen, dem Ku Klux Klan oder auch einem Berliner Geistheiler. Eine dieser Reportagen finden Sie hier.


Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne, und lebe, wenn ich nicht in Berlin bin, in einem malerischen kleinen Städtchen im nördlichen Oberfranken. Direkt um unser Haus erstrecken sich die Keller und Mauerreste einer Burg meiner Vorfahren. Nachts kann man deren Geister seufzen hören. Werden sie von alten Sünden umgetrieben, oder der Verzweiflung über ihren missratenen Nachfahren?


Wie es sich für einen Schriftsteller gehört, bin ich geradezu lesebesessen und erwarte sehnsüchtig den Tag, an dem es einen praktikablen eReader mit möglichst unbegrenzter Speicherfähigkeit zu kaufen gibt. Dann könnte ich zu jeder Zeit eine ganze Bibliothek mit mir führen. Das wäre für mich die ideale Form des Daseins: Irgendwo unterwegs auf diesem faszinierenden Planeten und doch umgeben von Büchern. Was kann einem schon Schlimmes zustoßen, wenn man etwas zu lesen in Griffweite hat?


Außerdem liebe ich klassische Musik, vor allem von Bach. Ein Jahr, in dem ich nicht mindestens zwei große Reisen unternommen habe, vorzugsweise durch Amerika, fühlt sich im Rückblick immer wie vertan an.


Hier geht es zur Website meiner wunderbaren und wunderschönen Frau.

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