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Um sprachlich etwas von Wert zu schaffen, muss man alles  vergessen, was vorher war - jedes Buch, das man gelesen hat, jede Meinung, die man jemals über Literatur aufgeschnappt hat.

Die Sprache ist wie eine schwierige Geliebte: Sie lässt einen wochenlang vor ihrer Haustür warten. Die Leute reden schon; der Blumenstrauss in der Hand ist lange verwelkt. Wenn man am Ende nur noch wartet, weil das Warten selber zu Gewohnheit geworden ist und man nichts anderes mehr im Leben hat - öffnet sie plötzlich die Haustür und führt einen ist obere Stockwerk hinauf.  Das Glück, das einen dort erwartet, ist unbeschreiblich.