"Everything is the way it is because it got that way", schreibt der schottische Evolutionsbiologe und Mathematiker D’Arcy Thompson in seinem immer noch einflussreichen Werk "On Growth And Form". Man muss einen Moment über ihn nachdenken, um zu begreifen, wie verstörend dieser Satz ist: Es gibt keine Tiefe, es gibt keine Transzendenz.

Auch anderthalb Jahrhunderte nach Darwin sträubt sich etwas in einem gegen dessen zentrale Erkenntnis. Zu Recht? Jedenfalls wird das Territorium, auf dem seine Gegner stehen, stetig kleiner. Ihre letzte Bastion ist das menschliche Bewusstsein, der Funke, der uns vom Roboter unterscheidet. Auch sie wird aller Voraussicht nach fallen. Was dann bleiben wird? Eine erschreckende, kaum zu ertragende Leere.