Ich erinnere mich noch gut an den Moment.

Es war im Januar 2009. Wir fuhren mit den Rädern durch die Ebene nordwestlich von Delhi. David zeigte auf den Tempel; im nächsten Moment überholte uns der Motorradfahrer. Der rote Sari seiner Begleiterin - die seitlich auf dem Rücksitz saß - flatterte im Fahrtwind. Die Morgenluft war diesig vom Rauch der Ziegeleien, deren Türme überall aus der Ebene aufragten. Oben, im Tempel, musste man sich in Acht nehmen vor den Affen. Sie waren offenbar daran gewöhnt, gefüttert zu werden. Wir hatten nichts für sie; also bleckten sie die Zähne und fauchten uns an.